Die Iffelen der Chlausezunft Egerkingen

"Margret"
Pate / Patin:
Margret Grütter-von Arx
 

 
Hintergrundinformationen zum Motiv:

St. Margaretha

Nach der Legende soll sie die Tochter eines heidnischen Priesters gewesen sein, erzogen von einer christlichen Amme. Als der Vater die Hinwendung der Tochter zum christlichen Glauben bemerkte, denunzierte er sie beim Stadtpräfekten. Vor Gericht gestellt, weckte sie das Begehren des Richters, der sie umso härter bestrafte, als sie ihn zurückwies: sie sollte mit Fackeln versengt und in Öl gebraten werden. Als sie bei dieser Prozedur unverletzt blieb, führte dies zu Massentaufen in ihrer Umgebung und zu ihrer Hinrichtung durch Enthaupten. Im Gefängnis erschien ihr ein riesiger Drache (oft der verwandelte Stadtpräfekt), um sie zu verschlingen, das Kreuzzeichen, das sie machte, rettete sie jedoch. Und: auf dem Weg zur Hinrichtung betete sie für ihre Verfolger, diejenigen, die sich in Zukunft an sie wenden würden, vor allem aber für Frauen mit Problemen rund um Schwangerschaft und Geburt. Deshalb gilt sie auch als eine der 14 Nothelfer.