Der Palmsonntag in Egerkingen

 











Der Palmsonntag wird in Egerkingen im Wesentlichen durch die Chlausezunft organisiert. So wird u.a. das Material für die Palmen im Wald beschafft. Auch das Palmenbinden und das Schmücken der Kirche läuft unter der Regie der Zunft.

Der Brauch des Palmenbindens war bis in die Mitte des 20 Jh. meist eine Familientradition. Vor allem auf Bauernhöfen, wo Platz in der Scheune zum Binden zur Verfügung stand. Heute sind es meist die Pfarreien oder kirchliche Vereine, die das Binden pflegen.
In Egerkingen ist der Brauch, der vorübergehend 10 Jahre nicht mehr gepflegt wurde, 1979 durch die Jugendgruppe wieder aktiviert worden. Vier 5 m hohe Palmbäume banden 10 unerfahrene Jugendliche unter der Leitung von Wolfgang von Arx. Ein Foto existiert leider nicht, es gibt nur noch die Skizzen mit der Materialliste. Die Entwicklung in den Folgejahren wurde mit Fotos umfangreich dokumentiert. 1985 gab es dann den ersten kleinen Palmbaum (ca 1.5 m hoch) in Egerkingen. Die grossen Palmbäume wuchsen stetig in der Grösse und im Schmuck, so dass sie meist zu schwer waren, um an der Prozession getragen zu werden. 2001 gab es dann nur noch mittelgrosse Palmen, welche auf 2m grossen Rundholzstangen aufgebaut wurden. Diese konnten nun auch durch die Kinder getragen werden.

Die nachfolgenden Illustrationen geben Eindrücke vom Palmsonntag in Egerkingen und Umgebung und liefern kreative Ideen und Vorlagen für den Eigenbau der Palmen:


Palmbäume in Egerkingen und Umgebung


Palmbäume zum Palmsonntag (Geschichtliches)

Palmbäume: Ideen und Vorlagen





 
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